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Warmes Sonnenaufgang-Motiv — Symbolbild für Vertrauen und Zukunft

PrEP

Schutz vor HIV. Ehrlich verordnet, nicht blind.

Emtricitabin/Tenofovir (Truvada und Generika) senkt das Risiko einer sexuellen HIV-Übertragung bei korrekter Einnahme auf nahezu null. Für die Erstverordnung brauchen wir einen aktuellen, negativen HIV-Test — läuft deine PrEP schon, begleiten wir Folgeverordnung und Kontrollen komplett online.

Bald wieder erhältlich
  • Erstverordnung nur mit dokumentiertem HIV-Test
  • Folgeverordnung & Kontrollen online
  • Kassenleistung bei erhöhtem Risiko (§ 20j SGB V)
  • Deutsche Ärzt:innen
  • Diskreter Versand
  • Vertraulich · DSGVO

Erstverordnung nur mit Test

Ohne aktuellen HIV-Test verschreiben wir keine PrEP — aus gutem Grund.

Truvada und seine Generika enthalten nur zwei Wirkstoffe (Emtricitabin, Tenofovir) — das reicht, um eine HIV-Infektion zu verhindern, aber nicht, um eine bereits bestehende, unerkannte Infektion zu behandeln. Wer HIV-positiv ist und trotzdem mit dieser Zweifachkombination startet, riskiert eine rasche Resistenzentwicklung, die spätere Therapien erschwert. Deshalb sind ein aktueller, negativer HIV-Test (Antigen-/Antikörper-Test der 4. Generation), Hepatitis-B-Status und Nierenwerte zwingende Voraussetzung, bevor wir eine Erstverordnung ausstellen — das lässt sich ehrlich nicht durch einen Fragebogen ersetzen.

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Test hochladen statt Praxis-Termin

Der Test bleibt Pflicht — der Weg dorthin wird einfacher.

Für die Erstverordnung lädst du ein aktuelles Testergebnis aus einer Praxis, einem Gesundheitsamt oder einem zertifizierten Testzentrum hoch, oder wir stellen dir eine Laborüberweisung für die Blutwerte (HIV, Hepatitis B, Nierenfunktion) aus. Sobald die Werte da sind, prüfen wir dein Risikoprofil, und das Rezept folgt online. Läuft deine PrEP bereits und wurde sie ärztlich initiiert, übernehmen wir Folgeverordnungen und die Kontrollen direkt — ganz ohne erneuten Praxisbesuch.

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Zwei Einnahmeschemata

Täglich oder anlassbezogen (2-1-1) — je nach deinem Sexleben.

Die kontinuierliche, einmal tägliche Einnahme ist die zugelassene Standardform und funktioniert unabhängig von Geschlecht und Sexualpraktik. Das anlassbezogene 2-1-1-Schema (2 Tabletten 2-24 Stunden vor dem Sex, danach je 1 Tablette an den beiden folgenden Tagen) ist in Deutschland und Österreich off-label, wird aber leitliniengerecht als Option für Männer besprochen, die Sex mit Männern haben — für Menschen mit Vaginalverkehr oder chronischer Hepatitis B ist es nicht geeignet. Wir besprechen mit dir, welches Schema zu deinem Risiko und Alltag passt.

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Wichtiger Hinweis

Eine Erstverordnung setzt zwingend einen aktuellen, negativen HIV-Test voraus (Antigen-/Antikörper-Test der 4. Generation, im Regelfall nicht älter als wenige Wochen) sowie den Ausschluss einer Hepatitis-B-Infektion und intakte Nierenwerte — ohne diese Werte verschreiben wir keine PrEP, weil eine unerkannte HIV-Infektion unter alleiniger Einnahme von Emtricitabin/Tenofovir zu gefährlichen Resistenzen führen kann. Den Test lässt du in einer Praxis, einem Gesundheitsamt oder einem zertifizierten Testzentrum machen und lädst das Ergebnis hoch, oder wir vermitteln dir eine Laborüberweisung. Läuft deine PrEP bereits und wurde sie ärztlich begonnen, übernehmen wir Folgeverordnung und die vierteljährlichen Kontrollen direkt online. Bekommst du unter laufender PrEP grippeähnliche Beschwerden (Fieber, Hautausschlag, Lymphknotenschwellung, wunde Stellen im Mund), ist das ein Warnzeichen für eine mögliche akute HIV-Infektion trotz PrEP — dann brauchen wir sofort eine Kontrolle statt der nächsten Routine-Bestellung.

Seit 2019 Kassenleistung — trotzdem ungenutztes Potenzial

PrEP wirkt nachweislich. Der Zugang darf trotzdem nicht leichtfertig sein.

Seit dem 1. September 2019 haben gesetzlich Versicherte mit erhöhtem HIV-Infektionsrisiko einen Anspruch auf ärztliche Beratung, die notwendigen Kontrolluntersuchungen und die PrEP-Medikamente selbst — die Kasse übernimmt die Kosten vollständig. Die Versorgungsforschung zur Einführung zeigt eine sehr niedrige HIV-Neuinfektionsrate unter PrEP-Nutzenden, ohne dass andere sexuell übertragbare Infektionen dadurch zugenommen hätten.

Trotzdem bleibt der Zugang für viele umständlich — genau da wollen wir helfen, ohne an der einen Stelle zu sparen, die wirklich zählt: dem Test vor der ersten Verordnung. Wer neu einsteigt, braucht ein dokumentiertes negatives Ergebnis, bevor ein Rezept möglich ist. Wer die PrEP schon länger nimmt, bekommt Folgeverordnung und die vierteljährlichen Kontrollen komplett online.

Häufig gefragt

Wenn du nur eine Frage hast — sie steht wahrscheinlich hier.

Bekomme ich die PrEP ohne Test?+

Nein. Für die Erstverordnung ist ein aktueller, negativer HIV-Test zwingend, dazu Hepatitis-B-Status und Nierenwerte. Ohne diese Werte verschreiben wir nicht, weil PrEP bei einer unerkannten HIV-Infektion gefährliche Resistenzen auslösen kann.

Wie läuft die Erstverordnung dann online ab?+

Du lädst ein Testergebnis aus einer Praxis, einem Gesundheitsamt oder einem zertifizierten Testzentrum hoch, oder wir vermitteln dir eine Laborüberweisung. Nach Prüfung der Werte und deines Risikoprofils stellen wir das Rezept aus.

Ich nehme schon PrEP — geht das komplett online weiter?+

Ja. Läuft deine PrEP bereits und wurde sie ärztlich begonnen, übernehmen wir Folgeverordnungen und die vierteljährlichen Kontrollen (HIV-Test, Nierenwerte, STI-Screening) direkt online.

Wie sicher ist PrEP?+

Bei korrekter, regelmäßiger Einnahme senkt sie das Risiko einer sexuellen HIV-Übertragung auf nahezu null. Sie schützt nicht vor anderen sexuell übertragbaren Infektionen — Kondome bleiben deshalb sinnvoll.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?+

Ja, seit 2019 für Menschen mit erhöhtem HIV-Infektionsrisiko: Beratung, notwendige Kontrollen und die Medikamente selbst. Wir prüfen mit dir, ob dein Risikoprofil das erfüllt.

Was ist das 2-1-1-Schema und ist es zugelassen?+

Beim anlassbezogenen Schema nimmst du 2 Tabletten 2-24 Stunden vor dem Sex, dann je 1 Tablette an den beiden folgenden Tagen. In Deutschland und Österreich ist das off-label, also außerhalb der offiziellen Zulassung, wird aber leitliniengerecht als Option genannt — vor allem für Männer, die Sex mit Männern haben, ohne Hepatitis B. Für Vaginalverkehr ist es nicht ausreichend untersucht.

Wann bekomme ich keine PrEP?+

Bei bereits bestehender HIV-Infektion (dann wäre es die falsche, weil unterdosierte Therapie), bei aktiver Hepatitis-B-Infektion oder eingeschränkter Nierenfunktion. In diesen Fällen brauchst du eine andere, meist vor Ort begleitete Behandlung.

Was, wenn ich unter PrEP grippeähnliche Symptome bekomme?+

Fieber, Hautausschlag, Lymphknotenschwellung oder wunde Stellen im Mund können — selten — auf eine akute HIV-Infektion trotz PrEP hindeuten. Melde dich dann sofort bei uns statt die nächste Packung einfach zu bestellen, wir veranlassen eine kurzfristige Kontrolle.

Ehrlich verordnet. Zuverlässig begleitet.

Test hochladen oder Laborüberweisung anfordern, Werte prüfen, Rezept — für Folgeverordnungen meist innerhalb von Stunden.

Bald wieder erhältlich